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Exkursion zur Körperwelten-Ausstellung in Heidelberg

Symbolbild Exkursion zur Körperwelten-Ausstellung in Heidelberg

Am 05.02.2026 unternahm der Biologie-Basiskurs von Frau Ehrhard eine Exkursion nach Heidelberg, um die Körperwelten-Ausstellung zu besuchen. Die Exkursion knüpfte inhaltlich an das im Unterricht zuvor behandelte Thema Evolution an und bot zugleich eine inhaltliche Vorbereitung auf das bald folgende Thema Hormone sowie deren Bedeutung für Glück, Verhalten und evolutionäre Prozesse.

Nach der 5. Schulstunde machte sich die Gruppe gemeinsam mit dem Zug auf den Weg nach Heidelberg. Dort erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Ausstellung selbstständig und setzten sich interessiert mit den plastinierten Präparaten des menschlichen Körpers auseinander.

Besonders eindrucksvoll war für viele, „dass es echte Körper sind“, an denen biologische Inhalte betrachtet werden können. Eine Schülerin betonte, dass sie vor allem die Auswirkungen von Krankheiten auf verschiedene Organe spannend fand, was zum Beispiel an zwei dargestellten Gehirnen – eines einer gesunden Person und eines von einer Person, die an Alzheimer erkrankt war – dargestellt wurde. Auch die Darstellung der verschiedenen Phasen der Embryonalentwicklung war sehr beeindruckend und eine Schülerin war sehr erstaunt darüber, „dass sie so klein sind“. Interessant waren vor allem, die Größenverhältnisse der verschiedenen Strukturen und Organe in unserem Körper, wie z.B. die Dicke des Rückenmarks oder die Struktur des Sehnervs, der das Auge Richtung Gehirn verlässt.

Die Exponate verdeutlichten, wie eng der Aufbau und die Funktion des menschlichen Körpers mit evolutionären Prozessen verbunden sind. Dabei wurde auch die zentrale Rolle des Nerven- und Hormonsystems für Emotionen und Verhalten sichtbar, die wiederum entscheidend für evolutionäre Vorteile sein können. Glücksgefühle besitzen in diesem Zusammenhang eine besondere evolutive Bedeutung, da Glückshormone vor allem dann ausgeschüttet werden, wenn Handlungen ausgeführt werden, die dem Überleben oder der Fortpflanzung dienen. Die Schülerinnen und Schüler stellten dabei schnell Bezüge zu alltäglichen Beispielen her, etwa zum Konsum von Schokolade, aber auch zum sozialen Miteinander und zu zwischenmenschlichen Bindungen, die ebenfalls starke Glücksgefühle auslösen können.

Passend zu den zuvor thematisierten Glücksgefühlen durch angenehme Erfahrungen nutzten die Schülerinnen und Schüler auf dem Rückweg zum Heidelberger Bahnhof die Gelegenheit, sich noch einen Snack zu holen. Anschließend ging es mit dem Zug zurück nach Hemsbach. Mit zahlreichen neuen Eindrücken und spannenden Einblicken in den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Körpers traten sie den Heimweg an – möglicherweise mit einem erweiterten Verständnis dafür, auf wie vielfältige Weise Glück entstehen kann.

Text und Bilder: Annika Ehrhard

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